„Fürstliche Pension, ohne einen Cent einzuzahlen!“ – FPÖ-Bauern wollen Kammerprivileg Präsidentenpension abschaffen
Während Kärntens Bauern mit steigenden Kosten, niedrigen Erzeugerpreisen und immer mehr Bürokratie kämpfen, gibt es an der Spitze der Landwirtschaftskammer ein besonderes Pensionsprivileg. Nach zehn Jahren im Amt hat der Kammerpräsident Anspruch auf eine lebenslange Zusatzpension, ohne dafür selbst Beiträge einzuzahlen. Für Landwirtschaftskammer-Vizepräsident Roman Linder ist das ein unhaltbarer Zustand. Er fordert die sofortige und ersatzlose Abschaffung dieser sogenannten Präsidentenpension.
Bauern zahlen – Präsident kassiert!
Während die heimischen Bauern jeden Euro hart erarbeiten und verpflichtend Beiträge an die Landwirtschaftskammer abliefern müssen, gelten für den Kammerpräsidenten offenbar andere Regeln. Bereits nach zehn Jahren im Amt besteht Anspruch auf eine lebenslange Zusatzpension der Landwirtschaftskammer. Und das, obwohl der Präsident selbst keinen Cent dafür einzahlen muss.
„Unsere Bauern müssen jahrzehntelang hart arbeiten und in ihre Pension einzahlen. Gleichzeitig bekommt der Kammerpräsident nach nur zehn Jahren eine zusätzliche Pension, ohne jemals selbst dafür eingezahlt zu haben. Das ist eine himmelschreiende Ungerechtigkeit und gegenüber unseren Bauernfamilien nicht zu rechtfertigen!“, kritisiert Landwirtschaftskammer-Vizepräsident Roman Linder.
Schluss mit den Privilegien auf Kosten der Bauern!
Für Linder ist klar, dass dieses System längst nicht mehr zeitgemäß ist. Gerade in einer Zeit, in der viele landwirtschaftliche Betriebe wirtschaftlich unter Druck stehen, dürfe es keine derartigen Sonderprivilegien geben.
„Während viele Bauernfamilien jeden Euro zweimal umdrehen müssen, leistet sich die Landwirtschaftskammer eine fürstliche Zusatzpension für ihren Präsidenten. Finanziert wird dieses System letztlich aus den Mitteln der Kammer, zu denen unsere Bauern verpflichtend beitragen müssen. Damit muss endlich Schluss sein!“, fordert Linder.
Die Freiheitliche und Unabhängige Bauernschaft Kärnten verlangt deshalb die sofortige und ersatzlose Abschaffung der Präsidentenpension. Das Geld müsse den Bauern und einer starken Interessenvertretung zugutekommen, anstatt politische Sonderprivilegien zu finanzieren.
Am 25. Oktober echten Systemwechsel ermöglichen!
Für Roman Linder zeigt die Präsidentenpension beispielhaft, warum die Landwirtschaftskammer dringend erneuert werden muss. Seit Jahrzehnten bestimmt der ÖVP-Bauernbund die Richtung. Aus Sicht der Freiheitlichen Bauernschaft braucht es endlich mehr Fairness, Transparenz und eine Politik, die sich ausschließlich an den Interessen der Bauern orientiert.
„Die Landwirtschaftskammer ist für unsere Bauern da und nicht zur Versorgung ihrer Spitzenfunktionäre! Wer jahrzehntelang die absolute Macht in der Kammer hatte, trägt auch die Verantwortung für solche Privilegien. Wir wollen dieses System aufbrechen und die Kammer wieder zu einer echten und unabhängigen Interessenvertretung machen“, betont Linder.
Bei der Landwirtschaftskammerwahl am 25. Oktober 2026 haben die Kärntner Bauern die Möglichkeit, die politischen Mehrheitsverhältnisse zu verändern.
„Wer einen echten Systemwechsel will, muss am 25. Oktober auch für Veränderung stimmen. Wir Freiheitliche stehen für eine starke Bauernvertretung ohne ungerechtfertigte Privilegien, ohne politische Abhängigkeiten und mit voller Kraft für unsere heimischen Bauernfamilien. Dafür kämpfen wir. Freie Bauern. Starkes Land. Nur mit uns!“, so Spitzenkandidat Roman Linder abschließend.