„Schluss mit der LK-Zwangsmitgliedschaft!“ – FPÖ-Bauern fordern mehr Freiheit für Kärntens Bauern und Grundbesitzer
Bauern und Grundbesitzer sollen künftig selbst entscheiden können, ob sie Mitglied der Landwirtschaftskammer sein wollen. Das fordert Landwirtschaftskammer-Vizepräsident und Spitzenkandidat der Freiheitlichen und Unabhängigen Bauernschaft Kärnten, Roman Linder. Er will die verpflichtende Mitgliedschaft und die damit verbundenen Kammerabgaben abschaffen. Statt Zwang soll künftig die Qualität der Leistungen überzeugen.
Freiwilligkeit statt Zwang und Pflichtbeiträge
Derzeit sind Bauern und Grundbesitzer gesetzlich zur Mitgliedschaft in der Landwirtschaftskammer Kärnten und zur Zahlung der Kammerumlage verpflichtet – unabhängig davon, ob sie deren Leistungen tatsächlich nutzen. Für Linder ist dieses System nicht mehr zeitgemäß.
„Unsere Bauern und Grundbesitzer sind selbstständige und eigenverantwortliche Menschen. Sie wissen selbst am besten, was für ihren Betrieb richtig ist. Warum sollen sie dann nicht auch entscheiden dürfen, ob sie Mitglied der Landwirtschaftskammer sein wollen? Wir wollen Schluss machen mit diesem Zwang!“, fordert Linder.
Gute Leistungen statt verpflichtender Beiträge
Nach den Vorstellungen der Freiheitlichen und Unabhängigen Bauernschaft soll die Mitgliedschaft künftig freiwillig sein. Mitglieder sollen für ihren Beitrag entsprechende Beratungs- und Serviceleistungen erhalten. Bestimmte Leistungen könnten Nichtmitgliedern gegen gesonderte Bezahlung angeboten werden. Gesetzlich vorgeschriebene Aufgaben der Kammer müssten weiterhin sichergestellt werden.
„Wenn die Landwirtschaftskammer gute Arbeit leistet, ihre Mitglieder ordentlich berät und ihnen einen echten Mehrwert bietet, werden sich auch genügend Bauern freiwillig für eine Mitgliedschaft entscheiden. Eine gute Interessenvertretung muss durch ihre Leistungen überzeugen und nicht durch gesetzlichen Zwang!“, betont Linder.
Eine freiwillige Mitgliedschaft würde die Kammer zudem stärker dazu anhalten, sich an den Bedürfnissen der Bauern zu orientieren. „Wer für eine Leistung bezahlt, muss auch etwas dafür bekommen. Wir wollen eine starke, moderne und leistungsfähige Bauernvertretung, deren Mitgliedschaft auf einer freien Entscheidung beruht“, erklärt der freiheitliche Spitzenkandidat.
Systemwechsel bei der Landwirtschaftskammerwahl
Die Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft zählt zu den zentralen Forderungen der Freiheitlichen und Unabhängigen Bauernschaft bei der Landwirtschaftskammerwahl am 25. Oktober 2026. Im Mittelpunkt stehen Eigenverantwortung, Freiwilligkeit und eine Interessenvertretung, die sich das Vertrauen ihrer Mitglieder durch gute Arbeit verdient.
„Wir stehen für Freiheit statt Zwang und für Leistung statt Bevormundung. Wer zufrieden ist, bleibt Mitglied. Wer nicht zufrieden ist, muss auch die Möglichkeit haben, auszutreten. Dafür braucht es einen echten Systemwechsel in der Landwirtschaftskammer Kärnten. Freie Bauern. Starkes Land. Nur mit uns!“, so Linder abschließend.